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Aktuelles 14.08.2018
  Rennbericht Dijon Yves Lindegger  
  Wunderkiste Dijon

Hallo miteinander

Am letzten Wochenende fand der zweitletzte Schweizermeisterschaftslauf in Dijon statt.

Da ich dieses Rennen beim letzten Mal ein wenig „verkackte“, hielt sich meine Vorfreude sehr in Grenzen. Es sollte jedoch anders kommen.

Ich machte in der laufenden Saison stetig Fortschritte. Jedoch waren die Fortschritte für mich nicht gross spürbar, da wir noch nie ein zweites Mal auf einer Strecke unterwegs waren. In Dijon sahen wir somit zum ersten Mal, wie gross mein effektiver Schritt war.

Ich hatte gleich zu Beginn der freien Trainings einige Anlaufschwierigkeiten und brauchte einen ganzen Morgen um diese zu beseitigen. Danach ging jedoch die Post ab. Ich übertraf mich und meine Erwartungen selbst und ich setzte in den beiden Qualifikationen eine starke Marke. Mit einer Rundenzeit von 1:21,9 überbot ich meine Qualifikationszeit vom letzten Mal Dijon gleich um 1,1 Sekunden. Ich wusste jedoch nicht, ob ich diese Pace ein ganzes Rennen halten kann.

Ich startete in beiden Läufen richtig gut. Gleich zu Beginn habe ich leider noch Mühe die starke Pace der Spitzengruppe zu fahren. Daher verliere ich in den ersten paar Runden zu viel auf die Spitze und wenn ich dann mal in meinem Wohlfühlmodus angekommen bin ist es leider schon zu spät um die vordersten Fahrer unter Druck zu setzen. Ich gab jedoch in beiden Läufen alles und manchmal auch ein bisschen mehr um die Meisterschaft spannend zu halten. Das Resultat liess sich mehr als zeigen.

Im ersten Lauf konnte ich den 3. Punkterang ins Ziel fahren. Jedoch gab es leider keinen Pokal für mich, da vor mir ein Fahrer ins Ziel kam der mit einer Tageslizenz am Start war (nicht punkteberechtigt). In zweiten Lauf wurde ich als 4. gewertet. Ich bin unglaublich zufrieden. Mit einer persönlich schnellster Rennrunde von 1:21,6 verlor ich auf den schnellsten Fahrer nur 0,7 Sekunden auf seine schnellste Rennrunde. Dies bedeutet mir sehr viel, da dieser Fahrer nächste Saison Weltmeisterschaft fahren möchte.

Zu meinem Glück patzten meine direkten Verfolger in der Meisterschaft und ich konnte meinen Punktevorsprung auf 33 Punkte ausbauen. Somit stehe ich noch immer auf dem zweiten Rang in der Meisterschaft.

Der Hammer an der ganzen Sache ist: In 4 Wochen (14. / 15. und 16. September) werden wir zum Saisonfinale nach Brünn fahren. Wenn ich es schaffe, im ersten Lauf einen 8. Rang ins Ziel zu fahren, dann stehe ich als Vize-Meister fest. Ansonsten habe ich noch eine zweite Chance im zweiten Lauf 😉

Ich hoffe ihr drückt mir alle die Daumen



Bis dahin wünsche ich Euch eine super Zeit

Yves #552
 
  Strassen-Schweizermeisterschaft Superbike FMS Slovakiaring  
  Hallo Miteinander

Am Wochenende vom 29.Juni bis 1. Juli bestritt ich das Schweizermeisterschaftrennen am Slovakiaring. Der Slovakiaring befindet sich ca. 30 km ausserhalb der Stadt Bratislava. Anfänglich machte ich mir einige Sorgen, da ich die Strecke nicht kannte und die Schweizermeisterschaft sich langsam aber sicher dem Ende zuneigt. Zusätzlich waren meine direkten Gegner teilweise schon letztes und vorletztes Jahr auf dieser Strecke im Einsatz.

In den ersten freien Trainings am Freitag waren meine Zeiten natürlich noch nicht der Hammer. Ich fühlte mich aber sehr schnell wohl auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke und konnte am Freitagnachmittag im Quali 1 schon einen super zweiten Rang herausfahren.

Am Samstagmorgen hatte ich einige Anlaufschwierigkeiten. Ich fühlte mich nicht mehr so wohl auf dem Motorrad wie am Freitag und war daher nicht ganz so risikofreudig wie am Tag zuvor. Dies führte auch dazu, dass ich mich im zweiten Quali nicht mehr steigern konnte. Nach den beiden Qualifikationen war ich auf dem 5. Rang.

Mir war bewusst, dass ich meinen Kopf bis am Samstagnachmittag frei kriegen sollte. Nach dem zweiten Quali waren es nur knappe 3 Stunden bis zum ersten Rennen. Ich wusste, dass ich mir keine grossen Gedanken über den vergangenen Morgen machen durfte und machte einfach ein kleines Nickerchen.

Nach einer kleiner „Turbosiesta“ entschied ich mich, mit meinen Freunden auf dem Platz noch einige dummen Sprüche zu klopfen und einfach ein bisschen zu lachen. Danach ging es auch schon an den Start. Ausgeruht und fröhlich stand ich nun in der Startaufstellung und schaute guten Mutes dem Rennen entgegen.

Nach einem guten Start reihte ich mich auf Rang 3 ein. Nach den ersten fünf Runden und einigen Positionswechsel mit dem Zweitplatzierten entschied ich, mich hinter ihm einzureihen und ihn erst am Schluss zu überholen. Ich bemerkte, dass mein Motorrad und ich stärker als mein Gegner waren und konnte daher ziemlich gelassen meine Pläne schmieden. Somit schonte ich meine Reifen und Kräfte. In der letzten Runde setzte ich dann zum Überholmanöver an und ging anschliessend bis ans Limit. Ich nahm meinem Gegner kurz eben mal 1,4 Sekunden innerhalb einer Runde ab und fuhr als Zweitplatzierter über den Zielstrich. Zugleich fuhr ich in der letzten Runde auch noch die persönlich schnellste Rennrunde nach 25 Minuten Rennzeit. (Pirelli-Reifen und Engadin Skimarathon sei Dank 😊)

Am Sonntag fühlte ich mich gleich zu Beginn des Tages schon gut und ich wusste, dass ich wieder fähig war auf das Podest zu fahren. Ohne Druck und mit grosser Vorfreude nahm ich das Rennen in Angriff. Der Start verlief ziemlich ähnlich wie im ersten Lauf und ich reihte mich dieses Mal auf dem 4. Rang ein. Ich lag wieder hinter demselben Kontrahenten wie am Vortag und schaute mir die ersten stressigen Kurven erstmal von hinten an. Als ich bemerkte, dass die vorderen Fahrer versuchten sich aus dem Staub zu machen überholte ich den vor mir fahrenden Piloten und versuchte den kleinen Gap zur vorderen Gruppe zu schliessen. Als ich dann aber bemerkte, dass ich zu viel Risiko eingehen müsste um diese einzuholen und der Abstand zu meinem Verfolger trotzdem grösser wurde, entschied ich mich etwas Tempo raus zu nehmen und meinen dritten Platz ins Ziel zu schaukeln.

Platzierungen: Lauf 1: Platz 2 / Lauf 2: Platz 3

Meisterschaftsstand:



Am 11. / 12. August geht es in die zweitletzte Runde der Schweizermeisterschaft in Dijon.



Bis dahin wünsche ich Euch eine gute Zeit

Yves #552
 
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